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Die Theater-AG (Klasse 9 -11) des Wilhelm-Gymnasiums Braunschweig hat sich, nachdem ein großer Teil der AG-Mitglieder in den letzten Jahren mit selbst verfassten Stücken eher aktuelle Jugendprobleme aufgegriffen hatte, in diesem Jahr für ein ernsthaftes historisches Thema entschieden. Die Idee dazu wurde schon während der Sommerferien von einer Schülerin entwickelt und mit den anderen Gruppenmitgliedern besprochen.
Bildquelle:
Schultheaterwoche
Die Geschichte spielt während des 30jährigen Krieges. Eine Gruppe von Mädchen, in der jede einzelne durch Kriegswirren traumatisiert ist, nimmt den gemeinsamen Kampf ums Überleben auf. Als das jüngste Kind entführt wird, geraten die Mädchen in das Spannungsverhältnis von Einzelinteressen und Solidarität sowie der Frage der Loyalität zu Außenstehenden. Letztendlich muss jede einzelne über ihr Schicksal und ihren eigenen Weg entscheiden. Unter diesen krassen Herausforderungen beweisen die Stärksten der Mädchen heldenhaftes Handeln ohne aufgesetztes Heldentum.
Ebenso wie die vorhergehenden Produktionen entwickelte sich auch dieses Stück nach langen Diskussions- und Probenphasen aus den Vorschlägen der Schüler/innen. Die wichtigsten Auseinandersetzungen betrafen dabei die Themen, wie Menschen in der Zeit des 30jährigen Krieges lebten und wie sich seelische Verwundungen im Handeln von Personen bemerkbar machen. Die Monologe, in denen von Traumatisierungen und Hoffnungen gesprochen wird, wurden von den jeweiligen Schauspielern selbst geschrieben und belegen die aktive Identifikation der Jugendlichen mit ihrer Rolle.
J. Paul
| Montag, 18.5.2009 | 19 Uhr Aula Hauptgebäude/WG |
| Dienstag, 26.5.2009 | 11.30 Uhr Haus III des Staatstheaters in Rahmen der Braunschweiger Schultheaterwoche |
| Montag, 15.6.2009 | 19 Uhr Aula Hauptgebäude/WG |
| Donnerstag, 18.6.2009 | 19 Uhr Aula Hauptgebäude/WG |
Rezension des Theaterstücks in der Braunschweiger Zeitung (Pressespiegel)