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Kursfahrt Paris mit dem Kunstkurs 12. Jahrgang
vom 03.-07. September 2018

Tutorin Anja Adomeit mit Nicola Almon und Rainer Willmer (ehemaliger Studienrat des Wilhelm-Gymnasiums im Ruhestand)

01.10.2018: Der Charakter und die Stimmung der Kursfahrt des Kunst-Leistungskurses des 12. Jahrgangs kommen durch folgende Statements der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler zum Ausdruck:

Zur Kunst in Paris

Im Centre Pompidou„Die Kunst in Paris war sehr beeindruckend. Egal ob es die zum Teil unvorstellbar großen Gemälde im Louvre, der Strawinski-Brunnen am oder die moderne Kunst im Centre Georges-Pompidou war. Es war von Anfang bis Ende eine vielseitige Erfahrung.“

„Die Bilder im Louvre waren aufgrund ihrer Größe und ihrer vielen Details sehr beeindruckend und besonders. Generell war Paris geprägt von sehr schöner und vielseitiger Kunst.“

„Das Centre Pompidou hat mir am besten gefallen, da Moderne Kunst vielfältig vertreten war. Ich hätte gerne mehr Zeit dort verbracht und würde auf jeden Fall zurückkommen.“

„Besonders begeistert war ich vom Centre Pompidou, wo ein Highlight Moderner Kunst neben dem anderen hing, wie ein Schlaraffenland für die Sinne. Die Zeit war leider etwas knapp, aber ich habe versucht jeden Eindruck und Rainers Kommentare dazu aufzusaugen.“

Louis-Vuitton-Stiftung„Da auch Architektur als kreativer Bereich gezählt werden kann, beziehe ich mich auf das eindrucksvolle Gebäude der Louis-Vuitton-Stiftung in Paris. Das Gebäude sticht deutlich hervor; durch seine amorphe Fassade und den dekonstruktivistisch geprägten Baustil wirkt es fast schon wie ein Gebäude aus einem Science-Fiction Film.“

„Unglaublich finde ich die Vorstellung, dass das Schloss Versailles [UNESCO-Weltkulturerbe] damals für nur eine einzige Person gebaut wurde. Mit dem ganzen Gold und den individuell gestalteten Räumlichkeiten erscheint es übertrieben. Nichtsdestotrotz ist es beeindruckend und schön anzusehen.“

„Die Menschen in Paris habe ich als sehr kreativ und künstlerisch aussehend empfunden, besonders in Bezug auf Mode.“

Zur Kursfahrt im Allgemeinen

„Der Terminplan war sehr vollgepackt und anstrengend, jedoch hat sich dies absolut gelohnt, da wir alles als wichtig Empfundene besichtigt haben und uns mit den Sehenswürdigkeiten auseinandergesetzt haben. Der „freie“ Tag war sehr schön, um eigene Interessen zu verfolgen, zu shoppen und zu entspannen.“

Schloss Versailles„In unserer Freizeit habe ich mit ein paar Freundinnen die Second-hand-Läden der Stadt abgeklappert und einen Park in Belleville besucht.“

„Mir hat die Idee mit den Cottages [Unterbringung] sehr gut gefallen, da man wirklich eine Gemeinschaft bildete; insbesondere der letzte Abend war sehr gesellig und spaßig.“

„Allgemein war die Kursfahrt sehr schön. Die Cottages auf dem Indigo-Campingplatz waren gut ausgestattet [auch WLAN] wir haben viel gesehen und die Stimmung war eigentlich immer gut. Auch Paris an sich hat mir gefallen. Es ist schön, wenn man sich verläuft und dadurch noch Orte entdeckt, die man sonst vielleicht nicht gesehen hätte.“

„Auch fand ich den ersten Abend beeindruckend, als wir zur Sacré-Coeur hochgelaufen sind und noch durch das Viertel Montmartre spaziert sind. Die Atmosphäre, die Lichter und Farben waren so anders und schön, man ist richtig in das Pariser Leben eingetaucht.“

„Das sehr angenehme Klima innerhalb der Gruppe unterstützt / verstärkt die schönen Erinnerungen an Paris.“

Das gute Gelingen der gemeinsamen Woche in Paris wurde sehr unterstützt durch die große Ortskenntnis von Frau Almon und Herrn Willmer, die uns gezielt durch die schönsten Viertel der Stadt führten und Insiderwissen über Paris, Kunst, Land und Leute weitergaben. Vielen Dank für euren Einsatz rund um die Uhr, die Erste-Hilfe-Leistungen in der französischen Sprache und das unermüdliche Beantworten aller Fragen!

Besonders eindrücklich und lehrreich für unsere Gruppe war sicherlich der Aufenthalt im Louvre. Einen Großteil der Zeit verbrachten wir vor dem sehr beeindruckenden großformatigen 4,91 × 7,16 Meter messenden Ölbild „Das Floß der Medusa“ (1818–1819 erschaffen) des französischen Romantikers Théodore Géricault. Es zeigt ein tatsächlich stattgefundenes historisches Schiffsunglück, bei dem sich ein Teil der Besatzung und Reisenden auf ein Floß retten konnten und unter grausamen Bedingungen ausharren mussten bis nur einige wenige Überlebende von einem zur Rettung ausgesandten Schiff aufgenommen werden konnten.

Im LouvreTrotz der vielen vorbeidrängenden Besucher lauschten alle wie gebannt der von Herrn Willmer anschaulich und facettenreich vorgetragenen kunstpädagogischen Analyse dieses höchst kunstvoll gemalten Bildes. Er würdigte u.a. den Bildaufbau ebenso wie die Farb- und Schattengebung und bezog das Kunstthema dieses Schulhalbjahres, „Menschen in Beziehungen“, geschickt mit ein.

Dabei stellte Herr Willmer einen wichtigen zeitpolitischen Bezug her, indem er ganz persönlich aus der Arbeit der Hilfsorganisation Sea-Eye berichtete, die zurzeit Flüchtlinge im Mittelmeer aus Seenot rettet. Herr Willmer bereitet sich selbst gerade auf seinen eigenen Einsatz vor Ort vor und ist für jede Unterstützung dankbar.

A. Adomeit

 

 

  Fotos: A. Adomeit

 

 

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