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Schülerinnen und Schüler des MA1-Kurses
auf dem „Tag der Mathematik“ der Uni Osnabrück

20.06.2018: Nach ungefähr zwei Stunden Zugfahrt trafen wir als siebenelementige Teilmenge des Mathe-LKs von Herrn Dr. Nowak um 7:50 Uhr am 15.06.18 in Osnabrück zum Tag der Mathematik ein. Trotz anfänglicher Irritationen über den Zielort trafen wir schließlich gegen 9:15 Uhr im großen Hörsaal der Uni Osnabrück ein, in dem um 9:30 Uhr die erste Vorlesung von Herrn Prof. Dr. H. Brenner über das Thema „Warum Mathematik (nicht) studiert werden sollte” gehalten wurde. Im Anschluss an die Lesung fanden wir uns alle in den jeweiligen Räumen der unterschiedlichen Mathe-Workshops ein.

Yannik Zühlke, Adrian Mengedoht und Jakob Kaiser suchten sich den Workshop „Wie man Musik anschaut“ aus, in dem thematisiert wurde, wie komplexe Funktionen in mathematische Grundbausteine zerlegt werden können. In diesem Zusammenhang wurde Musik, welche aus sich zeitlich verändernden Schallwellen besteht, betrachtet und als Funktion der Zeit aufgetragen. Durch die Arbeiten der drei Mathematiker Fourier, Heisenberg und Gabor haben wir gelernt, wie mit diesen komplexen Funktionen umzugehen ist. Dies wurde abschließend durch eine Implementierung veranschaulicht.

Jarne Bertram und Tomke Bütow waren im Workshop „Zweimal ist keinmal“ vertreten. Nach einer ausführlichen Einführung in das Thema der Topologie, welche sich mit der Lehre vom Raum an sich beschäftigt, wurde darauf aufbauend der eigentliche Kern des Workshops erläutert: Drehungen im Raum. Daraufhin konnte praktisch erprobt werden, wie zwei einfache Drehungen gar keiner entsprechen, im mathematischen Sinne also 1+1=0 gilt. Im Anschluss wurde mit einem Vortrag über Paradoxien geworben, der allerdings mehr verblüffende Wahrscheinlichkeiten als unerklärliche Phänomene erklärte. So ist es etwa schon ab einer Anzahl von 23 Personen in einem Raum wahrscheinlicher, dass zwei am gleichen Tag Geburtstag haben, als dass dies nicht der Fall wäre. Prof. Dr. Juhnke-Kubitzke zeigte des Weiteren anhand eines Hotels mit unendlich vielen belegten Zimmern und einem neuen Gast, optischen Täuschungen und weiteren interessanten Beispielen verschiedenste Facetten der Mathematik auf.

Leander Le Ba und Samuel Hartmann besuchten schließlich den Workshop „Wichteln im Sommer“, der komplexere Fragestellungen der Stochastik thematisierte.

Nach einer Abschlussveranstaltung gegen 14:30 Uhr kam die Veranstaltung zum Ende und wir schafften es mit einem ordentlichen Sprint zum Bahnhof, um unsere Rückfahrt anzutreten. Bedauerlicherweise konnten wir aufgrund organisatorischer Randbedingungen jeweils nur an einem Workshop teilnehmen, obwohl wir auch die anderen Themen gerne kennengelernt hätten.

Insgesamt war der Tag der Mathematik sehr informativ und wir hatten einen einprägsamen Aufenthalt am Institut für Mathematik der Universität Osnabrück.

Yannik Zühlke, Jarne Betram und Tomke Bütow

 

Fachgruppe Mathematik

 

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