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UNESCO Climate Action Project zu Gast in der Autostadt

25.10.2018: „Was uns morgen bewegt“ war die tagungsleitende Frage der Climate-Action-Tagung in der Autostadt Wolfsburg. Wir, drei WG-Schüler, hatten die Möglichkeit vom 23. bis zum 25. Oktober Zukunftsvisionen mitzudiskutieren und zu entwickeln. Daneben wurden Themen wie Governance, Facilities und Operations behandelt, um große Themenbereiche praktisch umzusetzen.

Unsere Erwartungshaltung einer „Frontalbelehrung“ mit erhobenem Zeigefinger erwies sich schnell als Irrtum: Nach einer kurzen Einführung traten wir in Interaktion mit Schülern teilnehmender UNESCO-Schulen aus dem gesamten Bundesgebiet, um von unseren bisherigen Erfahrungen auf zukünftige Umsetzungsstrategien schließen zu können. Zukunft gestalten! Machen anstatt nur darüber zu reden, das ist die Botschaft, die uns auch Prof. Schneidewind (Mitglied im Club of Rome, Präsident des Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie) nahe legte, als wir zusammen über die „Kunst des gesellschaftlichen Wandels“ sprachen und Szenarien für die Zukunft entwickelten.

Am zweiten Tag unserer Tagung erarbeiteten wir mit einem Designer der VOLKSWAGEN AG mit der sog. „Persona-Methode“ einen fiktiven Kunden und untersuchten seine Einstellungen zu Nachhaltigkeit. Anschließend erörterten wir mit Greenpeace-Mitarbeitern den anthropogenen Klimawandel und welche Maßnahmen notwendig sind, um die weltweiten Klimaziele zu erfüllen. Auch hier wieder: Handeln als der wichtigste Baustein für die Erreichung der Ziele. Dieses Handeln kann noch so kleinschrittig passieren, die Hauptsache ist, dass man damit anfängt und sich jeder seiner eigenen Verantwortung bewusst wird. Das Handeln des Einzelnen hat Strahlkraft in sein Umfeld, in die Gesellschaft oder wie Aristoteles sagt: „Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen.“

Abends trafen wir Peter Wouda (Leiter des Future Center Europe), mit dem wir über Herausforderungen bei der Entwicklung autonom fahrender elektrifizierter Fahrzeuge sprachen. Mit dabei hatte er einen 1:1-Prototyp einer Studie zum autonomen Fahren (SEDRIC oder auch scherzhaft „angry Toaster“ genannt).

Die Autostadt als Kommunikationsplattform des Volkswagen-Konzerns ist Kooperationspartner des UNESCO Climate-Action-Projects und war ein ausgezeichneter Gastgeber. Neben der Infrastruktur, den Räumen – die Raum geben für Kreativität und Motor sind für neue Ideen – konnten hier gute Kontakte geknüpft werden.

Was uns morgen bewegt, müssen wir heute bewegen!

Wir freuen uns auf das nächste Treffen, das im März 2019 stattfinden wird.

Samuel Hartmann, Tom Ast, Jacob Kaiser, Dennis Scholze

 

 

    Fotos: D. Scholze

 

 

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