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Kunstunterricht im Städtischen Museum

16.12.2019

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9s1 und 9m3 sammelten am 19. November 2019 zusammen mit dem Museumspädagogen Martin Baumgart Inspirationen für eigene Designobjekte.

Was gibt es zu entdecken?

Die Entdeckungstour ging treppauf treppab durch viele spannende Räume des Museums. Wir entdeckten kostbare Sammelobjekte aus Braunschweigs ersten Goldschmiedewerkstätten und aus der historischen Braunschweiger Manufaktur für Lackwaren. Besondere Beachtung schenkten wir Gefäßen wie Flaschen und Vasen.

Hands on

Die Schülerinnen und Schüler nahmen eine Holzform in die Hand, deren Gestalt ein früher Vorläufer unserer heutigen typischen Bierflasche ist. Erst durch neue industrielle Verfahren konnte Glas so gefertigt und abgekühlt werden, dass die Flaschen nicht mehr, wie im Mittelalter üblich, kugelförmig hergestellt wurden. Seitdem können sie besser transportiert werden.

Diese „Holzbierflasche“ ist eines von vielen Teilen der „Formsammlung“ des Museums. Im letzten Jahrhundert gegründete Kunstgewerbeschulen sammelten unterschiedlichste Holzformen als Lehrstücke für modernes Industriedesign. Holzkopien dieser historischen Stücke sind im Städtischen Museum als museumspädagogisches Material gelagert. Das älteste Modell dafür war eine etwa 2000 Jahre alte Flasche aus dem Römischen Reich.

Designstudio im Schneidersitz

In Gruppen, mit Bleistift und Skizzenbuch ausgestattet, skizzierten die Schülerinnen und Schüler anschließend Designs für Prestige- oder Statusobjekte. Zur Auswahl standen unterschiedlichste „Aufträge“, darunter z.B. Kannen für vornehme Haushalte, für die Bedürfnisse von Krankenhaus-Pflegepersonal oder Leselampen aus wiederverwendbarem Material für eine Klimakonferenz.

A. Adomeit

 

 

Fotos: A. Adomeit  

 

 

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